Freiwillige Feuerwehr Hohenleipisch Löschgruppe Dreska

Feuerwehrdepot Dreska

Ortswehrführer René Kuhnert

Telefon (03533) 164061

  • Die Feuerwehr Dreska fand erstmalig 1902 in einem Zeitungsartikel der ortsansässigen Presse Erwähnung, als sie zu einem Brandeinsatz ausrücken mußte. Da von keinem früheren Datum gesicherte Erkenntnisse existieren, wurde deshalb das Jahr 1902 als Gründungsjahr der Wehr angenommen, wodurch im Jahr 2002 bereits ein hundertjähriges Jubiläum gefeiert werden konnte.
  • In den ersten Jahrzehnten handelte es sich nicht um eine freiwillige Feuerwehr im herkömmlichen Sinne, sondern Bewohner des Dorfes wurden verpflichtet, im  Notfall auszurücken. Erst in den Nachkriegsjahren bildete sich die Freiwillige Feuerwehr in ihrer heutigen Form.
  • Die Wehr verfügte in den ersten Jahren über einen Spritzenwagen mit einer mechanischen Pumpe, welche von den Kameraden per Muskelkraft bedient werden mußte. Der Spritzenwagen wurde anfangs mittels Pferde, später dann, mit fortschreitender Technik, von Traktoren der Dorfbewohner fortbewegt. In den fünfziger Jahren wurde die Wehr mit einem Tragkraftspritzenwagen ausgestattet, bei welchem die Pumpe durch einen Benzinmotor angetrieben wurde.
  • Das erste offizielle Feuerwehrgerätehaus wurde 1971 mit vereinten Kräften der damaligen Kameraden und Dorfbewohner hinter dem heutigen Depotgebäude errichtet. Im jahr 1998 wurde der Bau durch das heutige Feuerwehrdepot ersetzt.
  • 1991 wurde die Wehr erstmals mit einem Löschfahrzeug ausgestattet. Jetzt rückten die Kameraden mit einem LO mit Benzinmotor und Schlauchwagen zu Einsätzen aus. Heute verfügt die  Freiwillige Feuerwehr Dreska über ein Löschfahrzeug LO mit Dieselmotor, einen Schlauchwagen mit 400 Meter Schlauchlänge und einer Tragkraftspritze mit 800 Liter Saugmenge bei 8 bar.
  • Seit Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Dreska bis heute wechselten sieben Wehrleiter ihr Amt. 20 Mitglieder pflegen heute gemeinsam die Technik und trainieren ihre Fertigkeiten mit deren Umgang, um im Einsatz Bestmögliches leisten zu können. Weiterhin beteiligen sich die Kameraden auch am "dörflichen Treiben". So wird zum Beispiel der Jugendclub bei der  Durchführung des jährlichen Osterfeuers unterstützt oder gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft die Seniorenweihnachtsfeier organisiert. Auch bei Jubiläumsfeiern des Ortes oder anderer Vereine gibt es tatkräftige Unterstützung.
  • Trotz intensiver Bemühungen ist es in der heutigen Zeit leider schwer, Nachwuchs dauerhaft für diese Aufgabe zu begeistern. Deshalb haben die Kameraden für Interessierte immer ein offenes Ohr.

 

 

  Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

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